Innung für elektro- und informationstechnische
Handwerke Frankfurt

DEUTSCHLAND WIRD EFFIZIENTER.
Neue Energiequellen für Unternehmen
Energieerzeugung jenseits von Öl, Gas und Kohle ist längst nicht mehr nur die Spielwiese ökologisch orientierter Vorkämpfer. Hier erfahren Sie, welche alternativen Energiequellen und welche intelligente Nutzungskonzepte für den Einsatz in einer Produktionsumgebung in Frage kommen. Mit beidem gewinnen Sie ein Stück Unabhängigkeit von den großen Versorgern.
- Bevor man überlegt, ob und wie viel des Energieverbrauchesman aus alternativen Energiequellen beziehen möchte, sollte man idealerweise an einem Gesamtenergiekonzept arbeiten.
- Am Anfang steht immer die Frage: In welchen Bereichen lässt sich Energie effizienter nutzen?
- Nicht nur Antriebstechnik und Werkzeugmaschinen sind echte „Stromverschlinger“. Auch der „Energiehunger“ der Beleuchtung, des Heizungsbetriebs oder der Kommunikationstechnik tragen zu den Produktionskosten bei.
- Je bewusster und planvoller dabei Ihr Betrieb mit Energie umgeht, desto wettbewerbsfähiger ist er.
DARAUF KOMMT ES AN:
- Kennen Sie Ihren Energiebedarf im Detail?
- Lässt sich ausrechnen, wie viel mit einer individualisierten Lastenverteilung gespart werden kann?
- Verlegen Sie z. B. Leistungsspitzen von den Morgen- in die Abendstunden, um den Stromverbrauch insgesamt gleichmäßiger zu gestalten. Oft wirkt sich das nicht auf den Produktionsablauf aus, aber es reduziert die Energiekosten beträchtlich.
- Je nach Standort, Region, Ausrichtung des Gebäudes ist für Ihren Betrieb ein anderer Energietechnologie-Mix zu empfehlen.
- Aufgrund von Maßnahmenempfehlungen lässt sich im Anschluss eine Rentabilitätsberechnung erstellen. Diese kann neben Anschaffungspreisen und zu erwartenden Energiepreisen auch Fördermittel berücksichtigen.
LÖSUNGSBEISPIELE:
- Blockheizkraftwerke (BHKW) sind ideal für Betriebe mit einem hohen, kontinuierlichen Energiebedarf. Sie erzeugen gleichzeitig Strom und Wärme (Kraft-Wärme-Kopplung) und haben damit einen hohen Wirkungsgrad. BHKW können mit regenerativen Brennstoffen betrieben werden wie Biodiesel, Pflanzenöl oder Holzpellets!
- Wärmepumpen machen Umweltenergie nutzbar, die im Grundwasser, Erdreich oder der Umgebungsluft vorhanden ist.
- Wärmerückgewinnungsanlagen nutzen die Abwärme von Kühlprozessen oder anderen Vorgängen – z. B. für die Bereitstellung von Warmwasser!
- Solarthermieanlagen können in südlichen Breiten den überwiegenden Teil des Warmwasserbedarfs decken, während Photovoltaikanlagen Strom erzeugen, der auch noch vom Staat gefördert wird – etwa durch günstige KfWKredite für den Einbau sowie durch die Einspeisevergütung (EEG): Näheres dazu finden Sie beispielsweise unter www.solarfoerderung.de.
- Brennstoffzellen sind elektrochemische Energiewandler, die aus der Reaktion von Wasserstoff und Sauerstoff Strom erzeugen (www.initiative-brennstoffzelle.de).
- Kontinuierliches Lastmanagement hilft, unnötige Lastspitzen zu vermeiden.
TECHNISCHE VORTEILE:
- Blockheizkraftwerk: Größere Rohstoff-Unabhängigkeit bei Einsatz von Biomasse als Brennstoff.
- Wärmerückgewinnungsanlagen: Nutzung der Abwärme von Kühlprozessen oder anderen technischen Geräten, die sonst ungenutzt „verpuffen“ würde.
- Wärmepumpen: Mehr als 75 % der benötigten Heizenergie können kostenlos aus der Umwelt gewonnen werden.
WIRTSCHAFTLICHE VORTEILE:
- Sie müssen beim nächsten Öl- oder Gaspreisschock im Gegensatz zu Ihren Konkurrenten nicht die Produktpreise erhöhen.
- Langfristig günstige Energiekosten durch Nutzung erneuerbarer Energien.
- Stabilere Planungs- und Kalkulationsbasis bei Verwendung von regenerativen Energiequellen durch die Entkopplung von den Rohstoffpreisen.
- Nutzung der umweltfreundlichen nachhaltigen Produktionsweise als Werbebotschaft und als Differenzierungsmerkmal.
Eine Großwärmepumpe deckt nicht nur den Bedarf an Heizleistung ab – sie kann zudem im Sommer äußerst effektiv und kostengünstig für die richtige Temperierung sorgen und die Kühlung des Gebäudes übernehmen.
Die Vorteile von Blockheizkraftwerken: hoher Wirkungsgrad und hohe Umweltverträglichkeit.
Energieverbrauchszähler mit Kommunikationsschnittstelle: die „Echtzeitübertragung“ von Verbrauchswerten ermöglicht den Aufbau von Energiemanagementsystemen und Visualisierung sowie eine Lastprofilanalyse.
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